Denkmalensemble am Kirchweg
Die Evangelische Kirche Nikolassee

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„Die neue, reizvoll gelegene evangelische Kirche ist im März vergangenen Jahres [am 13. März 1910] eingeweiht worden. Orgel, Glocken sowie der gesamte Innenbau sind Stiftungen der Nikolasseer Bürgerschaft. Im Südosten der Kolonie, jenseits der Rehwiese auf bevorzugtem, hochgelegenem Platze erhebt sich der schön gruppierte Bau. Ein malerischer Kreuzgang verbindet die Kirche mit dem Konfirmandensaal und dem Pfarrhause. – Die Wahl des einzigartigen Platzes und der Gedanke, ein schlichtes aber stimmungsvolles Gotteshaus zu schaffen, ist das Verdienst der HAG. Die Ausführung und die künstlerische Durcharbeitung, zumal des farbenprächtigen Inneren, lag in den Händen des Regierungs- und Baurats Erich Blunck, Nikolassee“.

Mit diesen Worten in ihrem Verkaufsprospekt 1911 verkündete die Terrain-gesellschaft „Heimstätten AG“ (HAG), Gründerin der Villenkolonie Nikolassee, die Einlösung ihres Versprechens, außer den bereits überlassenen Grundstücken am Kirchweg auch für die Errichtung eines Kirchengebäudes Sorge zu tragen. Zwei Jahre zuvor, am 1. Februar 1909, waren die Auspfarrung aus der  Kirchengemeinde Zehlendorf und die Errichtung einer Pfarrstelle in Nikolassee verfügt worden. Zum Ortspfarrer wurde Mitte wenige Monate später Pfarrer Lic. Dr. Georg Hollmann gewählt. Zu seinen ersten Aufgaben gehörte die Realisierung des Kirchbaus. Dieser wurde vom technischen Büro der HAG durch den für sie tätigen Architekten Johannes Bartschat entworfen und von Prof. Erich Blunck aus der Burgunder Straße überarbeitet und ausgestaltet.

Auf eine Namengebung, wie in der damaligen Zeit üblich, wurde verzichtet – auch ein Zeichen des Selbstbewusstseins der Bürgergemeinde. Stand die Kirche einst am Ortsrand der Villenkolonie, so ist sie durch die Erschließung der Siedlungsgebiete Nikolassee-Ost und südlich der Potsdamer Chaussee mehr in die Mitte des heutigen Ortsteils gerückt und bildet den geistlichen Mittelpunkt für rd. 3500 Mitglieder der Evangelischen Kirchengemeinde Nikolassee.

Um das Gebäude auch in den Abendstunden ins rechte Licht zu rücken, wurden im Frühjahr 2016 zwei Scheinwerfer vom Förderverein angeschafft, der Im Jahr davor die komplette Beleuchtung des Kirchen-Innenraums finanziert hatte.

Details siehe Denkmaldatenbank der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung.

Im Jahr 2017 soll der Kirchvorplatz wieder seine alte Wegführung erhalten, die auch den Zugang zum am 10.11.1929 eingeweihten „Heldendenkstein“ mit einbezieht. Dieses Kriegerdenkmal war auf Antrag des damaligen Bürgervereins Nikolassee von den kirchlichen Körperschaften genehmigt worden.

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„Hausherr“
der Kirche:
Pfarrer Steffen Reiche