Denkmalensemble am Kirchweg
Der Evangelische Kirchhof Nikolassee – Das Holzkreuz
     

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Die Grabmale – Das Holzkreuz

„Im Herbst 1940 versammelte sich die Gemeinde nach dem Totensonntagsgottesdienst zur Weihe des ersten Abschnitts des neuen Friedhofsteils am Fuß des neuen hohen Holzkreuzes (nach dem Entwurf des Architekten Wilfried Wendland) – ein unübersehbares Protest gegen Hakenkreuze auf Grabsteinen, die damals nicht „abzuwehren“ waren, bzw. eine Erinnerung daran, dass hier „nur ein Kreuz in Geltung“ (so später Pfr. Joachim Geißel) stehen möge. Später wurde beschlossen, das Holzkreuz von Prof. Gerhard Schreiter zu einem Ehrenmal für die 64 Gefallenen und Vermissten des Zweiten Weltkrieges umgestalten zu lassen: So betete die Gemeinde bei der Einweihung am Totensonntag des Jahres 1957 „angesichts der eisernen Dornenranke am Kreuzstamm, der aus dem gemauerten, stilisierten Eisernen Kreuz aufragt, unter dem auf den Erlöser Jesus Christus weisenden Worte: ,Er ist unser Friede‘. Ganz in der Nähe des Kreuzes, das auf seiner Rückseite die Inschrift erhielt „Christus hat dem Tod die Macht genommen“, sind im April und Mai 1945 die Massengräber (entlang des Zauns) ausgehoben worden, in denen Kriegsopfer beigesetzt wurden.“ (aus: Eckart Henning, Nikolassee – vom Vorort Berlins zum Ortsteil Zehlendorfs, Berlin 2007)

Das Holzkreuz wurde im Frühsommer 2016 vollständig restauriert und ist zentraler Gedenkort auf dem Kirchhof Nikolassee. Auf ihm gibt es gegenwärtig fünf Ehrengräber und 19 denkmalgeschützte Grabmale.

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