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RSSPrint

Informationen für die Gemeinde

 

Aus der Landeskirche EKBO:

Aktuelle Corona-Regeln der EKBO finden Sie hier

Neu: Orgelband 21 - Veranstaltungskalender  1. bis 10. April

 

Aus dem Kirchenkreis Zehlendorf-Teltow:

Internet-Adresse:www.teltow-zehlendorf.de/aktuelles.html

Flyer mit den wichtigsten Adressen im Kirchenkreis: download

 

Aus der Gemeinde:

Offene Kirche: 
Montags von 12 bis 14 Uhr, Dienstags bis Sonntags ist die Kirche von 14-16 Uhr geöffnet für Sie.

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Die Nikolasseer Kirche als Tonstudio:
Das Berliner Barockensemble "Musica Colorata" präsentiert hier einen kleinen Einblick in ihr aktuelles Konzertprogramm:  https://www.youtube.com/watch?v=qtRLWs8N-9g

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Geistliche Impulse

Nikolasseer Predigten und Worte für den Tag: hier klicken

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Spenden bitte an „Brot für die Welt“ über das Spendenkonto der Gemeinde (Gemeinde Nikolassee IBAN DE 15 5206 0410 3303 9663 99) mit dem Hinweis „Brot für die Welt“. Herzlichen Dank!

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Die Verwendungszwecke der bei den Gottesdiensten in den Bankreihen eingesammelten Kollekten für das laufende Jahr 2021 finden Sie hier.

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Bericht über "Nachmittagsschulen" für syrische Flüchtlingskinder im Libanon: hier klicken

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Gemeindebriefe der letzten Monate zum Download

Unser Gemeindebrief braucht Ihre Hilfe: siehe unten

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Informationen zum Betrieb der Kita

entnehmen Sie bitte der Kita-Homepage:  kita-nikolassee.de

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Videos und Bilder aus der Gemeinde: hier klicken

 

 

Weitere Nachrichten

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Corona-Kirchöffnung

Buchankündigung: Steffen Reiche, "Tief träumen und hellwach sein"

Unser Gemeindebrief braucht Ihre Hilfe!

Kirchencafé

Betrugstaten und Trickdiebstähle während der „Corona“ - Krise

Rehwiese sauber halten

Corona-Kirchöffnung

 

Formal war ich noch gar kein Mitglied der Gemeinde Nikolassee und noch gar nicht richtig „angekommen“, als Pfarrer Reiche mich am Anfang des großen Corona-Chaos fragte, ob ich Lust hätte, hin und wieder bei der erweiterten Kirchöffnung dabei zu sein. Und ob ich Lust hatte – und Zeit ja plötzlich sowieso! Ostern hatte ich meinen ersten Einsatz als „Kirchwächterin“ und darauf folgten viele bis heute – immer freitags um die Mittagszeit. Da werden sich jetzt einige fragen, was daran so spannend ist, jede Woche ein paar Stunden einsam in der Kirche zu verbringen.

Zu Beginn der Corona-Zeit, während des Lockdowns, haben viele Menschen die Gelegenheit genutzt und auf ihren Spaziergängen an der Kirche Halt gemacht. Viele haben bewusst die Stille der Kirche gesucht. Wer von uns war nicht beunruhigt von all den Einschränkungen, die unser gewohntes Leben so plötzlich und so umfassend auf den Kopf gestellt hatten? Ein stilles Gebet in der Kirche war für viele da wie ein Anker.
Zahlreiche, sehr bewegende Begegnungen hatte ich mit Menschen, die wie ich unsicher waren, was uns diese merkwürdige Zeit bringen würde. Zaghafte, kurze und doch sehr persönliche Gespräche waren das in der Kirche mit wildfremden Besuchern. Wildfremd - und doch einte uns die Unsicherheit. Diese kurzen Gespräche bewegten, gingen zu Herzen und heilten die eigene Angst. Dann waren da die Menschen, die aus Neugier in die Kirche kamen. Einfach mal anschauen, oft schon vorbeigegangen, aber nie Zeit gehabt oder nie gewagt hineinzukommen. Einige wohnten gleich um die Ecke, andere kamen von ziemlich weit her. Da musste ich dann Fragen beantworten zu der kleinen, hübschen Kirche, die ich selbst erst kaum kannte, aber Gelegenheit macht schlau und so habe ich einiges gelernt und vieles entdeckt in unserer wunderschönen Nikolasseer Kirche. Irgendwann ebbte der ganz große Ansturm ab.
Es wurde ruhiger, als im Mai das Leben wieder ein Stück zur Normalität zurückkehrte, die Leute wieder zur Arbeit und Einkaufen gehen konnten. Ein paar kommen noch immer, manche regelmäßig und es gibt auch noch die überraschten „Zufallsbesucher“. Übrigens, ich bin nicht die einzige „Kirchenwächterin“ unter den Gemeindemitgliedern, die sich unter Woche für die Zugänglichkeit unserer Kirche eingesetzt haben und sich in unserer Corona-belasteten Zeit auch weiterhin bemühen werden, die Kirche von Montag bis Freitag für Besucher offen zu halten.
Ich konnte aber nicht nur viel über das Kirchgebäude lernen. Als „Neuling“ in der Gemeinde war das auch die perfekte Möglichkeit, viele nette Menschen kennenzulernen und so hineinzuwachsen in die Gemeinde Nikolassee, die mir und meiner Familie inzwischen schon fast ein Zuhause geworden ist. Dafür komme ich gerne wieder – immer freitags – und freue mich auf Begegnungen und Gespräche und meine so wertvolle „stille Zeit“, die ich nur mit mir selbst und mit Gott verbringe.

siehe dazu auch Offene Kirche

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Steffen Reiche, "Tief träumen und hellwach sein"

Steffen Reiche, "Tief träumen und hellwach sein" - Freiheit und Recht und dann erst die Einheit

264 S. Verlag  J.H.W. Dietz. ISBN 978-3-8012-0461-7. € 24,00

Steffen Reiche war zehn Jahre Landesvorsitzender der SPD Brandenburg und Landesminister für Wissenschaft, Kultur und für Bildung. Aufgewachsen ist er in der DDR, an der deutsch-deutschen Grenze in Potsdam-Babelsberg. Seine Eltern arbeiteten bei der DEFA. In einem Theologiestudium fand er die innere Freiheit, sich gegen den SED-Staat zu stellen. Im Oktober 1989 gründete er mit Markus Meckel, Stephan Hilsberg, Ibrahim Böhme und vielen anderen die Sozialdemokratische Partei in der DDR (SDP). Sein Weg führte ihn in die Volkskammer und die Spitzen der Brandenburgischen Landespolitik. Heute ist er als Pfarrer in seiner Gemeinde Nikolassee tätig.
Der autobiografische Essay gibt spannende, authentische Einblicke in ein deutsch-deutsches Leben zwischen FDJ und Junger Gemeinde, zwischen Reisen in die Sowjetunion und Geburtstagen der Großeltern in Westdeutschland, zwischen Politik und Kirche. Er erzählt von den ersten Begegnungen eines ostdeutschen Jungpolitikers mit Oskar Lafontaine, Hans-Jochen Vogel und Egon Bahr im Oktober 1989, vom Aufbau der Sozialdemokratie in Brandenburg, von der engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit mit Manfred Stolpe und von vielem anderen mehr. (Verlagstext)
Pfarrer Steffen Reiche bietet sein Buch mit Autorenrabat zum Preis von 20 € an. Es kann bei ihm oder im Buchhandel bestellt werden.
Ebenso bestellbar sind bei ihm CDs mit Weihnachtsgeschichten, vorgelesen von Steffen Reiche.

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Gemeindebrief

 

Unser Gemeindebrief braucht Ihre Hilfe!

Wir freuen uns sehr, wenn Sie Lust haben und Zeit finden, unsere Gemeindebriefe in die Briefkästen der Haushalte in einer der folgenden Straßen zu verteilen:

- Spanische Allee 138 - 68 mit 28 Exemplaren

Interessiert? Dann melden Sie sich bitte
bei unserer Küsterin Elke Krause-Riecke: kuesterei@gemeinde-nikolassee.de
oder  bei unserer Redaktion, Frau Jessica Schnieder: redaktion(at)gemeinde-nikolassee.de

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Kirchencafé

 

…Kaffee in der Kirche??

Ja, und zwar nach dem Gottesdienst: zum Gedankenaustausch, freundschaftlichen Gespräch und Ausklang des Gottesdienstes.

Vielleicht haben Sie es schon mal gesehen oder teilgenommen: bei schönem Wetter unter dem Vordach der Kirche, sonst rechts im Eingangsbereich - ein nett gedeckter Tisch mit ein paar Keksen oder Kleingebäck, gestapelte Kaffeetassen, und die Kaffee-/ Teekannen: dann kann es losgehen.
Aber: da muss es natürlich jemanden geben, der das „Tischlein-deck-dich“ übernimmt:
                                                               HÄTTEN SIE LUST DAZU?

Kaffee oder Tee kochen kann man im Kreuzgang. Manche bringen alles in Thermoskannen schon von zu Hause mit. Beim Tischtransport nach draußen gibt es immer jemanden, der mit anfasst. Abräumen muss dann auch sein - abwaschen nicht.
Momentan findet unser Kirchencafé leider nur ab und zu statt- es fehlt an Personen, die sich dazu bereit erklären…
                                                               HÄTTEN SIE LUST DAZU?

Auf diese Weise kommt man mit vielen Menschen ins Gespräch, bereitet Freude und fördert die Kontakte untereinander.
Wann hätten Sie Lust einen Sonntag zu übernehmen? 

HABEN SIE NOCH FRAGEN?
Wenn Sie Fragen haben, dann schreiben Sie mir unter c.mehlhorn@acor.de. Oder rufen Sie mich einfach an: Dr. Christine Mehlhorn, Tel. 8039035
Christine Mehlhorn, Vors. des GKR Nikolassee

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Betrugstaten während der Coronakrise

Betrugstaten und Trickdiebstähle während der „Corona“ - Krise

Liebe Gemeindeglieder,

durch die Tätigkeit als Polizeibeamter bin ich auf Betrüger und Trickdiebe aufmerksam geworden, die die derzeitige Krise zur ihrer illegalen Bereicherung nutzen. Leider ist insbesondere die ältere Bevölkerung Opfer dieser Taten. Darum möchte ich Sie alle ein wenig über die Täuschungsversuche der Täter aufklären, dass Sie sich vor diesen Kriminellen schützen können. Und das können Sie!
Es sind ua. zwei Maschen auffällig geworden.

Zum einen geben sich zwei oder mehr Täter als Mitarbeiter vom Gesundheitsamt aus. Sie sind häufig auch mit Schutzanzug und Schutzmaske bekleidet. Diese vermeintlichen Mitarbeiter vom Gesundheitsamt klingeln an den Grundstücks- oder Wohnungstüren und bitten um Einlass, da die „Notwendigkeit“ besteht, einen COVID-19-Test zu machen. Diese Testsituation nutzen dann ein oder mehrere Mittäter aus, um die Bewohner des Hauses oder der Wohnung unbemerkt zu bestehlen.
Dazu ist zu sagen - es gibt keine häuslichen Tests!
Die Verfahrensweise ist die, dass die zu testenden Bürger in unserem Bezirk zum Gesundheitsamt Steglitz - Zehlendorf in die Potsdamer Str. 8, 14163 Berlin, gebeten oder dorthin gefahren werden, wenn das Erfordernis eines Tests besteht.

Die andere Masche ist eine abgewandelte Form des Ihnen vielleicht schon bekannten Enkeltricks. Dabei rufen die Täter ältere Mitbürger an und eröffnen das Gespräch nicht selten mit den Worten: „Rate mal, wer dran ist?“ Sie leiten anschließend ihre Opfer, rhetorisch geschickt, auf den Namen eines ihrer Enkels hin, der dann „Hilfe“ in Form einer höheren Geldsumme benötigt. In dieser Zeit geben sie ua. an, dass der Enkel dringend wegen seines „Corona-Leidens“ operiert werden und dass er aber in dem speziellen Fall gegenüber der Klinik finanziell in Vorleistung treten muss.
Eine derartige Verfahrensweise ist natürlich in Deutschland völlig abwegig!

Meine Recherchen führten aber auch zu dem Ergebnis, dass diese Taten insbesondere in Berlin noch keine erhebliche Häufung annahmen.

Es beraten Sie gerne die Kollegen unseres Polizeiabschnitts in dem Zusammenhang weiter:
Abschnitt 43, Alemannenstr. 10, 14129 Berlin, Tel.: 030 4664443701

Bei einem konkreten Verdachtsfall jedoch bitte die 110 anrufen!

Es grüßt Sie herzlich,

Ihr Enrico Kaufmann (Ersatzältester im Gemeindekirchenrat)

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Rehwiese sauber halten

Waste-Jogger Reiche appelliert: Haltet die Rehwiese sauber!


Liebe Nikolasseer,

die Rehwiese ist zur Zeit unser gemeinsames Wohnzimmer. Jahrelang habe ich mich gemeinsam mit einigen anderen Waste-Joggern (Jogger als Müllsammler) bemüht, es für uns sauber gehalten. 2015 habe ich die BSR in Gesprächen in deren Zentrale mit Erfolg bedrängt, einige Papierkörbe statt der Tüten, die wir jahrelang an die Bänke gehängt haben, aufzustellen. Müll hat - wie Sie vielleicht schon erlebt haben - bisher nicht genügend erforschte magnetische Qualitäten: liegt irgendwo ein Tempotaschentuch oder eine Flasche oder ein Hundekotbeutel, verstehen andere das sofort als Einladung, auf diese „Deponie“ auch noch ihren eigenen Müll dazu zu tun.

Waste-Jogging (Müll  sammeln während des Joggens) ging bisher ganz gut. Wir haben unseren selbsterteilten Auftrag still und ohne viel Aufhebens (außer eben dem Aufheben des Mülls) getan. Wir wollten eine saubere Umwelt – keep your country tidy (Halte dein Land sauber!), wie mir Wrigley mit jedem Kaugummi-Papier als Kind schon sagte. Aber jetzt sind wir doppelt an der Grenze. Zum einen geht die Zahl der in die neu grünende Landschaft weggeworfenen weißen Tempo-Taschentücher gerade jetzt viral. Das heißt, ihre Zahl steigert sich in epidemiologischen Größenordnungen. Zum anderen sind sie eben wirklich viral. Denn ihre vormaligen Besitzer und Eigentümer entledigten sich ja deshalb ihrer so abrupt, weil sie alle Viren weit von sich werfen wollen.

Das heißt aber: wir können unsere Arbeit nicht mehr wie bisher so einfach nebenbei erledigen. Wir brauchen Mundschutz und Handschuhe. Das ist bei dem, was wir eigentlich wollen, nämlich Joggen, dann nicht wirklich angenehm. Ich bitte Sie also, im Sinne der alten Wrigley-Werbung - Keep your country tidy: Lassen Sie bitte weniger fallen in diesen doch für uns alle gleichermaßen schweren Zeiten. Tragen Sie, was wir sonst für Sie tragen müssten, bis zum nächsten Papierkorb der BSR. Und wenn der voll scheint, schaffen sie durch einen beherzten Druck neuen Platz. Es geht. Ich habe hundertfache Erfahrung bei dieser Drückung.

Im Namen der Nikolasseer Waste-Jogger

Ihr Steffen Reiche

Letzte Änderung am: 15.04.2021