Zur Hauptnavigation springen Zur Suche springen Zum Inhalt springen
RSSPrint

Geistliche Impulse - Nikolasseer Predigten und "Das geistliche Jahr" von Anette von Droste-Hülshoff

Worte zum Tag und zum Sonntag
von Pfarrer Steffen Reiche
über den Link:  hauptstadt.tv/sendeformate/worte-zum-tag/,

 

.


 

Nikolasseer Predigten

und

"Das geistliche Jahr" von Anette von Droste-Hülshoff

 

Bitte herunterscrollen:

Nikolasseer Predigten

 

"Das geistliche Jahr" von Anette von Droste-Hülshoff

 

„Das Geistliche Jahr“ von Annette von Droste-Hülshoff

 

Die große Schriftstellerin und Dichterin Ricarda Huch hat vor über 170 Jahren mal gesagt: „Man pflegt Annette von Droste die größte Dichterin Deutschlands zu nennen, und das ist sie und wird es einstweilen bleiben.“ Und schon zuvor hatte Lessing geschrieben: „Wer wird nicht eine Droste loben? Doch wird sie jeder lesen? Nein!“ Und der Vers geht dann weiter: „Wir wollen weniger erhoben und fleißiger gelesen sein!“ Viele von uns haben in der Schule „Die Judenbuche“ gelesen. Aber viel mehr kennen wir von ihr nicht. Deshalb hat sich jetzt der Fernseh-Sender „HauptstadtTV“ vorgenommen, ein ganzes Jahr lang jeden Sonn- und Feiertag, zu dem Annette von Droste-Hülshoff ja ein Poem geschrieben hat, eine kleine Orgelandacht mit dem jeweiligen Poem des Tages zu senden.

Dietrich Schönherr, 30 Jahre lang Organist und Kantor auf der Insel Hermannswerder, wird mit einem Orgelstück eines bekannten Komponisten oder einer Orgel-Improvisation zu Beginn zu hören sein. Dann werde ich das Poem für den jeweiligen Tag vortragen, nur wenige Minuten lang, und dann wird Dietrich Schönherr noch einmal auf der Orgel von Hermannswerder zu hören sein.

Sicher ist die Sprache von der Droste uns in Teilen fremd. Wird ihr Werk gewürdigt, wird das „Geistliche Jahr“ oft übersehen. Aber sie hat daran fast ihr ganzes Leben lang gearbeitet, über 40 Jahre, in zwei großen Würfen, das Anliegen von jedem der knapp 90 Sonn- und Feiertage mit dem entsprechenden Tagesevangelium für sich selbst zu deuten. Ihre Texte sind spannende, leidenschaftliche Andachten, die sie sich selber hält. Ganz im Sinne des schönen Kirchenliedes von Christian Fürchtegott Gellert von 1757, rund ein halbes Jahrhundert vor ihr: „Herr, stärke mich, dein Leiden zu bedenken, mich in das Meer der Liebe zu versenken, die dich bewog, von aller Schuld des Bösen uns zu erlösen.“ Niemand hat vor ihr etwas Vergleichbares gewagt oder gemacht. Und Dank dem Sender HauptstadtTV wird nun das Ganze, wohl auch zum ersten Mal, in seinem ursprünglichen Anliegen zu hören sein. Das Kirchenjahr begleitend wird das gesamte Geistliche Jahr von Palmsonntag an, mit ihren Poemen meditiert.

 

Im Rahmen der Produktion "Das geistliche Jahr" haben wir nun auch eine Rubrik auf der Internetseite von Hauptstadt.TV angelegt. Dort werden künftig an den Ausstrahlungstagen gegen 8:00 Uhr die entsprechenden Clips freigeschaltet. Sie sind ab diesem Zeitpunkt dauerhaft verfügbar. Am Ende sollte also die komplette Sammlung der Gedichte in der Rubrik abrufbar sein. Den ersten Beitrag habe ich bereits jetzt online gestellt:

Letzte Änderung am: 09.09.2021